56 Ganzjährige Gründüngung Vitalität und Schutz für Deinen Boden Gründüngung ist eine bewährte und nachhaltige Methode, um den Boden zu verbessern, seine Fruchtbarkeit zu er- halten und die Gesundheit Deiner Pflanzen zu fördern. Ganz nebenbei werden unerwünschte Beikräuter unterdrückt und nützliche Insekten angezogen. Dabei werden spezielle Pflanzen ausgesät, die den Boden mit Nährstoffen anreichern, die Bodenstruktur verbessern und das Bodenleben aktivieren – quasi eine „Wellnesskur“ für das Erdreich. Ob im Frühjahr, Sommer oder Herbst – Gründüngung kann flexibel in Deinen Pflanzplan integriert werden. Vor der Wahl des Gründüngers solltest Du Dir schon mal Gedanken darüber machen, welches Gemüse Du im Anschluss kultivieren möchtest. Einige Gründüngungspflanzen sind nicht geeignet, wenn Du nachfolgend an diesem Standort Pflanzen aus der Familie der Kohl- oder Rettichgewächse geplant hast. Eine gezielte Fruchtfolgeplanung ist daher empfehlenswert. Vorbereitung und Aussaat Entferne Erntereste der Vorfrucht oder arbeite sie bodenschonend, mit einem Spaten, oder besser einer Grabegabel, ein, um Nährstoffe zurückzuführen. Die Oberfläche des gelockerten Bodens mit einer Harke feinkrümelig glatt harken und das Saatgut gleichmäßig darauf verteilen und leicht mit Erde bedecken. Die genaue Aussaattiefe findest Du auf der Verpackung. Nach der Keimung solltest du ein Auge darauf haben, damit die Erde nicht vollständig austrocknet. Pflege und Nutzung Je nach dem, was Du mit deiner Gründüngung erreichen möchtest, kannst Du die Pflanzen frühzeitig unterarbeiten, sobald eine ausreichende Biomasse erreicht ist, oder sie länger stehen lassen, um den Boden vor Austrocknung und Erosion zu schützen. Manche Mischungen eignen sich auch als Futterpflanzen oder bieten Nützlingen Lebensraum und Nahrung. Gründüngung im Spätsommer und Herbst Besonders im Spätsommer und Herbst ist Gründüngung sinnvoll. Du kannst die Pflanzen entweder noch im Herbst einarbeiten oder über den Winter stehen lassen. Letzteres schützt den Boden vor Erosion durch Wind und Regen, bindet Nährstoffe und bietet wertvolle Winterquartiere für Bodenlebewesen und Kleintiere. Zudem dienen die Samen und Pflanzenreste in der kalten Jahreszeit als Nahrung für Wildtiere. Sobald Du im Frühjahr wieder mit deinem Gemüse starten möchtest, kannst Du die Gründüngungspflanzen untergraben. Gründüngung im Frühjahr Ab März/April, sobald der Boden frostfrei ist, kannst Du mit der Aussaat Deiner Gründüngung beginnen. Pflanzen wie Phacelia und Lein sind hervorragende Vorkulturen für so gut wie alle Gemüsepflanzen, um den Boden mit wertvollem Humus anreichern und die Bodenstruktur zu verbessern. Etwa drei Wochen vor der Pflanzung Deiner Hauptkultur solltest Du die Gründüngung mähen und die Pflanzenreste flach in den Boden einarbeiten. So schaffen die Bodenorganismen optimale Bedingungen für eine reiche und gesunde Ernte. Nutze die Kraft der Natur – Mit SPERLI‘s Gründünger sorgst Du dafür, dass Dein Boden gesund und fruchtbar bleibt und Du dauerhaft mit Spaß und Erfolg Dein Gemüse kultivieren kannst und Dich über Deine Ernte freust. Du möchtest Deinen Kulturpflanzen einen optimalen Start bieten und Dich im Sommer an einer vielfältigen Blütenpracht und vielen Nützlingen erfreuen? Das kannst Du mit den richtigen Gründüngungspflanzen erreichen!
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